Ramadan 2016

Ramadan 2016 Ramadan 2015 2017 2018, Wann ist Ramadan?

Ramadan Kareem, wir wünschen euch einen gesegneten Ramadan 2016! - Der erste Fastentag ist am 06.06.2016! Das Ramadanfest (Bayram) findet am 05.07.2016 statt.

Inhaltsangabe zum Ramadan 2016:

  1. Ramadan in 2016 – alle Informationen rund um den Fastenmonat
  2. Der Fastenmonat im Jahr 2016 – Wann ist Ramadan?
  3. Wichtige Rahmenbedingungen für den Ramadan
  4. Fasten – ein wichtiger Teil im Ramadan
  5. Die Abwendung von weltlichen Werten
  6. Muss wirklich jeder fasten?
  7. Ramadanfest
  8. Spenden im Ramadan 2016
  9. Ramadankalender

ramadan 2016

Ramadan in 2016 – alle Informationen rund um den Fastenmonat

Als eine der fünf Säulen des Islams hat der Ramadan für Muslime eine wichtige Bedeutung. Was in Deutschland fast ausschließlich als Fastenmonat bekannt ist, ist auch ein Begriff für den neunten Monat, der im Islamischen Kalender zu finden ist. Spannende Informationen und Tipps rund um den Ramadan 2016 gibt es hier.

Wann ist Ramadan von 2014 bis 2020:

Ramadan 2014: 28. Juni bis 27. Juli 2014

Ramadan 2015: 18. Juni bis 16. Juli 2015

Ramadan 2016: 06. Juni bis 04. Juli 2016

Ramadan 2017: 27. Mai bis 24. Juni 2017

Ramadan 2018: 16. Mai bis 14. Juni 2018

Ramadan 2019: 06. Mai bis 05. Juni 2019

Ramadan 2020: 24. April bis 24. Mai 2020

Der Fastenmonat im Jahr 2016 – Wann ist Ramadan?





Je nach Jahr dauert der Fastenmonat Ramadan 29 oder auch 30 Tage. Im Jahr 2016 beginnt er am 06. Juni und endet am 5. Juli. Abhängig ist die Dauer des Fastenmonats vom Stand des Mondes. In Bezug auf den Islamischen Kalender lässt sich diese Rechnung wie folgt erklären:

Ein neuer Monat beginnt im Islamischen Kalender in dem Moment, wo der Neumond zum ersten Mal gesehen wird. Das Ende des Monats wird eingeläutet, wenn der abnehmende Mond nicht mehr zu sehen ist. Es gibt also kein festes Datum, an dem der Fastenmonat jedes Jahr beginnt. Zudem gibt es noch zeitliche Unterschiede, die abhängig von der Religion sowie der Auslegung der Rahmendaten sein können. In einigen Regionen beginnt das Fest daher durchaus auch einen Tag früher oder sogar einen Tag später.

Nach dem Ende des Ramadans, im Monat Sawwal, wird das Ramadanfest begangen. Im Jahr 2016 findet der erste Tag des Ramadanfest am 05.07.2016 statt. Die folgenden beiden Tage sind die Festtage zwei und drei. Während dem Fest ist das Fasten streng verboten.

Wichtige Rahmenbedingungen für den Ramadan


Für Muslime ist die Laylat al-Qadr die wichtigste Nacht innerhalb des Fastenmonats. Übersetzt bedeutet Laylat al-Qadr so viel wie die „Nacht der Bestimmung“. Hierbei handelt es sich um die Nacht, in der Mohammed einst seine erste Offenbarung entgegengenommen hat. Auch hier ist es jedoch schwer, ein festes Datum innerhalb des Monats zu finden. So gibt es unterschiedliche Auslegungen, wann die Laylat al-Quadr gefeiert wird. Sie findet jedoch immer entweder am 21. oder am 23., am 25., 27. oder 29. Tag des Fastenmonats statt.

Das Ende des Ramadan wird am Eid al-Fitr eingeläutet Dies ist die Nacht, in der sich der Neumond wieder zeigt. Hinweis: Einige Muslime müssen den Neumond sehen, um den Ramadan beenden zu können. Zeigt sich der Mond nicht, beispielsweise durch einen bedeckten Himmel, wird weiter bis zum 30. Tag gefastet.

Fasten – ein wichtiger Teil im Ramadan

Ein wichtiger Teil im Ramadan ist das Fasten. Während des Monats fasten gläubige Muslime ab Morgendämmerung bis hin zum Moment des Sonnenuntergangs. Abhängig vom Islamischen Kalender kann ein Fastentag somit von 8 Stunden bis hin zu 19 Stunden dauern. Gerade in den Sommermonaten, wo die Sonne sehr spät unter- und sehr früh aufgeht, gibt es lange Fastentage im Islam.

Bevor die Sonne aufgeht, nehmen Muslime die sogenannte Suhoor / Sahur ein. Ist die Sonne untergegangen, wird das Iftar eingenommen. Dies sind die Bezeichnungen für die Mahlzeiten. Um was für Mahlzeiten es sich handelt, ist abhängig von der Region, in der sie gereicht werden.

Beim Suhoor / Sahur wird häufig eine Reisspeise gereicht, es können aber auch Früchte und andere leichte Speisen angerichtet werden. Streng geht es dagegen bei der Iftar zu. Bei dieser Mahlzeit gibt es Datteln. Anschließend folgt eine Hauptmahlzeit, die durchaus reichhaltig sein kann, ebenso wie die folgende Süßspeise. Ein Brauch ist es, nicht allein zu essen, sondern sich hier mit Freunden und Familie zusammenzufinden.

Im Ramazan steht das Fasten als eine Zeit der Anbetung sowie der Hingabe. Von der Morgendämmerung bis hin zum Sonnenuntergang wird auf Essen und Trinken, ehelichen Geschlechtsverkehr sowie Reden verzichtet.

Die Abwendung von weltlichen Werten

Anbetung und Hingabe sind nicht die einzigen Gründe für das Fasten im Ramadan. Weltliche Ansichten und auch Besitztümer können das Verhalten der Menschen negativ beeinflussen. Daher wird sich bei dem Fest, auch Bayram oder Eid genannt, bewusst von diesen weltlichen Einflüssen abgewandt. Wichtig ist es, sich zu besinnen und zum Glauben zurückzufinden und diesen zu feiern. Die Seele und der Körper werden während der Fastenzeit gereinigt und befreit. Eine weitere Schlüsselrolle spielt die Selbstbeherrschung, die in der Zeit des Ramadan geprüft und verbessert werden soll.

Muss wirklich jeder fasten?

In Deutschland ist für viele Menschen die Vorstellung des Fastens schwer. Oft wird sich die Frage gestellt, wie Kinder die Fastenzeit durchhalten sollen. Was meist nicht bekannt ist: Nicht jeder Muslime muss fasten. Es gibt einige Ausnahmen, die greifen können. Die wichtigste Begrenzung ist das Alter. Erst mit dem Beginn der Pubertät sind auch Jugendliche zum Fasten angehalten. Muslime, die ein hohes Alter erreicht haben und möglicherweise von Krankheiten geplagt sind, müssen ebenfalls nicht fasten. Generell sind Krankheiten ein Grund, die Fastenzeit auszusetzen. Ist eine Frau zudem schwanger oder stillt ihr Kind noch, wird sie von der Fastenzeit befreit.

Die Befreiung von der Fastenzeit bei Krankheit, Reise oder Schwangerschaft gilt nur für den Moment. Ist ein gläubiger Muslime wieder in der Lage zu fasten, so ist er dazu angehalten, die Fastentage nachzuholen.

Ramadanfest 2015 bis 2020

Wann ist das Ramadanfest 2016?

Ramadan 2016: 06. Juni bis 04. Juli 2016

1. Tag Ramadanfest: 05. Juli 2016

2. Tag Ramadanfest: 06. Juli 2016

3. Tag Ramadanfest: 07. Juli 2016

Wann ist das Ramadanfest 2017?

Ramadan 2017: 27. Mai bis 24. Juni 2017

1. Tag Ramadanfest: 25. Juni 2017

2. Tag Ramadanfest: 26. Juni 2017

3. Tag Ramadanfest: 27. Juni 2017

Wann ist das Ramadanfest 2018?

Ramadan 2018: 16. Mai bis 14. Juni 2018

1. Tag Ramadanfest: 15. Juni 2018

2. Tag Ramadanfest: 16. Juni 2018

3. Tag Ramadanfest: 17. Juni 2018

Wann ist das Ramadanfest 2019?

Ramadan 2019: 06. Mai bis 05. Juni 2019

1. Tag Ramadanfest: 06. Juni 2019

2. Tag Ramadanfest: 07. Juni 2019

3. Tag Ramadanfest: 08. Juni 2019

Wann ist das Ramadanfest 2020?

Ramadan 2020: 24. April bis 24. Mai 2020

1. Tag Ramadanfest: 25. Mai 2020

2. Tag Ramadanfest: 26. Mai 2020

3. Tag Ramadanfest: 27. Mai 2020

Wann fand das Ramadanfest 2015 statt?

Ramadan 2015: 18. Juni bis 16. Juli

1. Tag Ramadanfest: 17. Juli 2015

2. Tag Ramadanfest: 18. Juli 2015

3. Tag Ramadanfest: 19. Juli 2015

Spenden im Ramadan 2016

Im Ramadan sollte man besonders viel spenden. Wir empfehlen euch dazu die islamische Hilfsorganisation: muslimehelfen e.V.

Ramadankalender

Man verwendet üblicherweise einen Ramadankalender während des gesamten Fastenmonats. Es existieren davon unterschiedliche Arten mit verschiedenen Funktionen.  Es existieren sowohl Ramadankalender für Erwachsene als auch für Kinder.

Ramadankalender für Erwachsene

Der konventionelle Ramadankalender für Erwachsene (türkisch = Imsakiye, arabisch = imsāk = امساك   (wortwörtlich = Enthaltung)) enthält üblicherweise Informationen über alle 5 Pflichtgebete ( türkisch = Namaz, arabisch = Salat) Tatsächlich sind aber 6 Zeiten abgebildet, dass kommt davon, dass zum einen die Fajr – Zeit (Morgendämmerung: Anfang des Morgengebetes und Anfang des Fastens) und der Sonnenaufgang (Ende des Morgengebetes) abgebildet ist. Die Fajr – Zeit und die Maghrib – Zeit sind für den Ramadankalender essentiell. Sie zeigen die Zeiten für das Fasten an.

Diese Art für Erwachsene findet man neben zahlreichen türkischen, arabischen, bosnischen und pakistanischen Geschäften und Supermärkte in Deutschland auf Online. Einen individuell gestalteten Ramadankalender könnt ihr beim Imsakiye Creator von muslimehelfen erstellen lassen und selbst ausdrucken.

Ramadankalender für Kinder

Darüber hinaus existieren auch sogenannte Ramadankalender für Kinder. Sie sollen den Kindern, welche noch nicht verpflichtend sind zu Fasten, den Ramadan näher bringen. Er basiert auf einen üblichen Adventskalender mit 30 bzw. 29 Türchen. Kinder können somit jeden Tag im Ramadan bis zum Ramadanfest ein Türchen öffnen, in welchem sich üblicherweise ein kleines Geschenk, etwas Süßes oder Ähnlichem befindet. Es gibt verschiedene Arten von solchen Ramadankalendern.




رمضان